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2006-1

Die wunderssame Welt der Renée Fabbiocchi


Mit ihren Bildern will die italienische Künstlerin vor allem „Freude“ geben

In uno degli angoli più suggestivi del centro di Monaco,di fronte alla chiesa di San Luca e a due passi dall’Isar, ha sede il “Museo dell’ Anima – Banca dei valori spirituali”. La fondatrice Renée Fabbiocchi, pittrice di origine abruzzese,ci ha aperto le porte del suo coloratissimo atelier, destinato forse alla chiusura per la vendita dell’edificio che lo ospita, e ci ha spiegato la sua visione della vita.

 

Kirsten Ossoinig

 

Es war ein Abend, der als Kulisse für einen Horrorfilm hätte dienen können: Wolkenfetzen treiben ber

einen nachtschwarzen Himmel, die dunklen Schatten des Mariannenplatzes in München werden nur vom Vollmond und der strahlenden Rosette der Mariannenkirche erleuchtet. Fußgänger, den Kopf schützend vor der klirrenden Winterkälte eingezogen, um schnellen Schrittes die Zuflucht im warmen, wohligen Heim zu suchen, gehen an den dunklen Häuserzeilen vorbei. Sie ahnen nicht, was sich hinter der Hausnummer Mariannenplatz 2 verbirgt: Die wundersame Welt der Renée Fabbiocchi.

Geht man einige Schritte in den Hinterhof des Hauses, dann lässt man die samtige Schwärze des hereinbrechenden Winterabends hinter sich und erlebt ein gleißendes Feuerwerk: Farben, Formen und Licht – findet man dort in einem kleinen Häuschen, dem „Museo Dell’Anima“. Bis auf den letzten Millimeter zieren Gemälde und Skulpturen die Wände und mittendrin trifft man auf die Künstlerin selbst, deren Blick aus braunen Augen den Besucher nicht mehr loslässt. Die Kraft des Farbenmeeres wird nur noch von der Ausstrahlung und dem Temperament Renée Fabbiocchis bertroffen. „Freude“ ist die Botschaft der Künstlerin und das ist für sie „die einzige Sache, die ich geben kann – und zwar gratis“. Die Italienerin aus den Abruzzen wünscht sich eine Abkehr von einer zu materiellen Welt und deswegen hat sie ihr „Museum der Seele“ auch mit dem Zusatz „Banca Dei Valori Spirituali“, „Bank der spirituellen Werte“, getauft. Natürlich hat sie mit ihren Bildern auch Geld verdient – aber sie hat es, wie sie sagt, „nie darauf angelegt, an große Ausstellungen zu kommen“. Um ihre Gemälde an die Öffentlichkeit zu bringen, kam ihr oft der Zufall zu Hilfe – und außerdem ihre vielen Reisen mit dem Flugzeug: Denn in luftiger Höhe saß auf dem Sitz neben ihr oftmals ein zukünftiger Mäzen oder Kunde. Und abgehoben ist sie viele Male in ihrem Leben: Abgesehen von den geistigen Höhenflügen zeugen Reisen um den ganzen Erdball von dem rastlosen, interessierten und neugierigen Leben der 48-jährigen. New York, Tokio, Paris, Lissabon, Rom und Venedig sind nur einige der Stationen, an denen die Künstlerin Halt machte. Da ist es dann vielleicht verständlich, wenn man Renée Fabbiocchi von sich sagen hört „ich bin eine Suchende und lebe die Philosophie der Begeisterung mit der alle Künstler geboren werden“. Man dürfe außerdem nicht nur das sehen, „was vor einem ist, sondern auch das, was in einem selber steckt“.

„Die Wissenschaft der Sanduhr“ hat die Malerin ihre Ausstellung im Dezember vergangenen Jahres genannt. Dieser Zeitmesser ist für sie ein Symbol des Lebens, denn in ihrem Leben seien „immer wieder Partituren entstanden und trotzdem habe ich immer wieder bei Null angefangen“. Der Sand bedeute für Renée Fabbiocchi „die Lebenszeit, die verrinnt – und viele Menschen haben keine Kraft, ihre eigene Sanduhr umzudrehen“, sie seien zu tief in Depressionen verstrickt.

Und bevor die Frau der Sanduhr, der Freude und der Spiritualität weiter spricht, ballt sie die Faust und ihre Augen sprühen voller Leidenschaft: „Aber wir sind nur kurz auf dieser Erde und die Irrungen des Lebens kommen und gehen – für mich bleibt immer nur eines: Ich male”

Das Gespräch mit einer Künstlerin
Es gibt einen Satz, der etwas profan klingt und mich seit meiner Fotografenausbildung begleitet: „Futter für das Auge“. Trotzdem formuliert er in seiner schnodderigen Art etwas, dass jeder Mensch in der einen oder anderen Form braucht: So wie der Mensch isst und trinkt, um seinen Körper zu erhalten und um zu genießen, braucht auch die Seele Nahrung: Liebe, Geborgenheit und Frieden gehren dazu, genauso gut könnte es aber auch ein warmer Sommertag und ein überraschendes Lächeln eines völlig Fremden sein. Auch die Lektüre eines guten Buches oder eben das Betrachten eines Gemäldes, das dabei in mir eine besondere Saite zum Schwingen bringt, gehören dazu. Als ich Renée im November in ihrem „Museo Dell’Anima“ besuchte, war noch nicht klar, wie es mit ihrem Häuschen weitergehen wird. Sie befürchtete damals seine Schließung, da das Haus verkauft werden sollte. Vielleicht existiert dieser Ort der Kreativitt schon gar nicht mehr. Vielleicht ist Renée bereits auf eine weitere ihrer unzähligen Reisen aufgebrochen. Vielleicht ist sie aber auch noch hier in München. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass dem so ist, denn außer ihrer Liebe zu dieser Stadt (die Natur hat es ihr besonders angetan, wenn ihr danach ist, geht sie los und umarmt die vielen Bäume hier) hält sie noch etwas viel Wichtigeres: Ihr 16-jhriger Sohn geht in der Isarmetropole noch drei Jahre zur Schule. Das Museum konnte vielleicht nicht gerettet werden, die Freude hingegen schon. Vor allem wenn es mehr Menschen wie Renée gibt, die sich nicht unterkriegen lassen, weiter leben und „weiter malen“ – und das möglicherweise in Gesellschaft und nicht alleine – in der Hoffnung, ein neues gemeinsames Forum wie das „Museum der Seele“ zu schaffen.

 

Per un COMITES vicino ai cittadini

Tramite lo “Sportello dei cittadini” a Monaco ed incontri in altre città bavaresi il COmitato degli ITaliani all’EStero vuole essere sempre più presente tra i connazionali

Das Komitee der Italiener im Ausland des Konsularbezirks München und der Oberbrgermeister von Landsberg laden die italienischen Mitbürger zu einem Infotreffen ein.

Da oltre un anno ormai in funzione lo “Sportello dei cittadini” del COMITES. Il servizio offerto  per lo più informativo, ma non solo. Nei casi più semplici, il connazionale che si rivolge – telefonicamente, personalmente, via fax o e-mail – allo sportello riceve subito l’indirizzo giusto a cui inoltrare la sua richiesta e risparmia così tante corse “a vuoto” da un ufficio all’altro. Dietro allo sportello per, non c’ soltanto il signor Bosi, segretario del COMITES, che fornisce informazioni precise su vari temi che vanno, per esempio, da come partecipare al Festival della Canzone d’autore a cosa fare per ricevere il “Wohngeld” (contributo al canone di affitto).

Quando, infatti, si tratta di problemi più complessi che richiedono una consulenza individuale più specifica e spesso anche un maggior impegno personale, il signor Bosi trasmette il quesito al/ai consigliere/i del Comites pi competente/i in materia. Questo tipo di assistenza è richiesto anche in tema di “cittadinanza” e soprattutto di scuola. Per questioni riguardanti la scuola lo “sportello dei cittadini” collabora strettamente con la corrispondente Commissione del COMITES gestita dalla Dott. Miranda Alberti. In questo settore è importante diffondere un’informazione corretta e capillare che aiuti i figli dei nostri connazionali ad usufruire di tutte le possibilità che offre il complicato sistema scolastico locale. Non tutti sanno, per esempio, che in Baviera uno studente della Fachoberschule per essere ammesso all’esame della “Fachabitur” (maturità tecnica) deve dimostrare di avere buone conoscenze di due lingue straniere e che una di queste può essere l’italiano. Il COMITES fornisce ulteriori informazioni in proposito.

Lo sportello offre la possibilità di un prezioso contatto diretto soprattutto tra i connazionali di Monaco ed i consiglieri eletti. Il COMITES, però, vuole essere pi presente anche fuori Monaco. In questa ottica l’avvocato Mauro Ricci, consigliere del Comitato, si è particolarmente impegnato nell’organizzazionedi un incontro a Landsberg, dove vivono oltre 400 italiani. L’appuntamento è per il prossimo 16 febbraio, alle ore 17, nella sala della Historisches Rathaus, Hauptplatz 152. L’Oberburgermeister di Landsberg, Ingo Lehmann, presenziera l’iniziativa che ha sostenuto non solo mettendo a disposizione la sala, ma anche inviando personalmente a tutti i connazionali ivi residenti l’invito a partecipare.

(emw)

 

SHUTTLE BOX

Il gruppo primàopoi mette in scena il mistero della mente

„Für dieses Stück wird die Bühne zu einer riesigen SHUTTLE BOX, der Zwei-Fächer-Schachtel die bei der Tierverhaltensforschung im Labor eingesetzt wird. In SHUTTLE BOX wird die Krankheit nicht verleugnet, sondern - dank der Zauberei des Theaters - eine erweiterte Sicht der Dinge ermöglicht“

Miranda Alberti

A Monaco, all’Amerika Haus, il 13 e il 14 ottobre scorso gli attori del gruppo sperimentale primàopoi, sotto la regia di Marco Pejrolo, hanno dato il meglio di sé in un’emozionante performance musicoteatrale dal titolo SHUTTLE BOX che merita di rivivere in altre repliche. Difficile avanzare critiche a questo ottimo lavoro a meno che non si voglia rilevare l’eccessiva abbondanza e ricchezza degli spunti sufficienti ad occupare lo spazio di due rappresentazioni distinte.

La complessità e l’universalità del tema scelto, infatti, non si lascia facilmente concentrare nel tempo determinato di due tempi scenici. D’altra parte è proprio la difficoltà del tema a rendere grande merito a coloro che coraggiosamente lo hanno affrontato. La domanda inquietante sul funzionamento del nostro cervello ha trovato il luogo ideale del suo porsi e del suo rappresentarsi nello spazio/teatro. Ambedue i momenti hanno tratto reciproco vantaggio da questo connubio. La mente, e in particolare la malattia mentale, ha potuto mostrare il suo straordinario fascino scenico, il teatro, da parte sua, ha saputo riappropriarsi di quella sua primaria funzione di strumento di conoscenza e di indagine che troppo spesso gli viene negata a favore di un più o meno intellettuale intrattenimento.

L’azione si avvolge intorno alla dialettica di un dentro e un fuori ipotetico dai mobili confini. Uno schermo trasparente su cui viaggiano le apparenze e le proiezioni dell’immaginazione, un palcoscenico/scatola dentro cui agiscono gli attori/pazienti avvolti nel mistero della loro malattia. Le diverse lingue che agiscono nel musical vanno a costituire altri limiti, altre scatole di incomunicabilità. Mentre la musica coinvolgente di Andrea Pejrolo è il tessuto connettivo in cui si immergono le individualità con i loro destini. Il punto di vista è quello dello scienziato, di colui, cioé, che vuole penetrare il mistero della mente osservando, in modo al tempo stesso partecipe e distaccato, il fenomeno della follia. In questo punto di vista, suggerito da una voce fuori campo, sono tutti immersi, anche gli ignari spettatori a cui  affidato il ruolo di rappresentare i cosiddetti “normali”, quelli che si trovano fuori dall’istituzione manicomiale e dalle recitate deformazioni mentali. Eppure dentro. Il chirurgo estetico che si è perso nella moderna follia di massa della creazione a comando racconta qualcosa della follia estetica dei normali. Il vecchio/baby alla ricerca ansiosa della morbida culla materna narra di migliaia di rapporti irrisolti con la madre vera o simbolica. La ragazza invecchiata fra i veli di un’impossibile armonia accusa l’assurda disarmonia del mondo normale. La donna che, per rispetto delle buone maniere, si è persa in una presunta stupidità denuncia, in modo pressoché diretto, lo scandalo di un’educazione che continua a negare alla donna il diritto alla propria intelligenza.

E infine la giovane danzante che crea nuove e meravigliose costellazioni porge al pubblico, con indicibile grazia, l’erasmiana verità che follia e ragione non sono opposti, ma soltanto aspetti dell’umano pensiero, le cui intime connessioni sono ancora tutte da scoprire. Anche se pensiero e realt in qualche luogo dell’essere dovessero incontrarsi, nessuno può ancora dire quale pensiero e quale realtà siano destinati ad identificarsi e a riposare insieme nel cuore del mondo. È forse questo il mistero che si nasconde nella follia?

Originalmusik von Andrea Pejrolo
Technische Organisation von Marco Lafelice
Regie von Marco Pejrolo
in Zusammenarbeit mit Davide Di Palo und Diego Spini

primàopoi mit:
Elena Boscos, Barbara Calabrese, Lorraine Cecco, Giulia Costabile, Silvia De Biasio, Stefano Fanni, Claudio Fanti, Luciana Filtri, Giovanna Galli Righi, Daniel Pinilla-Ariza, Klaus Soucek, Anna Maria Trabucco

 

 

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